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Travel Songs (9): Ryan Bingham – Ghost of Travelin‘ Jones

Travelin‘ Jones I’ve seen the miles

I’ve played in every honky-tonk bar

Behind that chicken wire

Travelin‘ Jones

You’re the Travelin‘ Jones

Tell me the secrets of an endless road

(Ein Jones ist hier eine Marotte, eine Gewohnheit, eine Hingabe. Travelin Jones heißt demnach: leidenschaftlich dem Reisen verfallen, ein aussichtsloser Fall von Ruhelosigkeit und wanderlust, nichts gegen zu zu machen. Perfektes Motto für diese Frühlingstage.)

Ryan Bingham: Den Namen hörte ich vor vielleicht vier Jahren zum ersten Mal, ein befreundeter Fotograf schwärmte von dem jungen Songwriter, und auf iTunes gab es ein einziges Album: Mescalito. Das reichte. Ich hatte da keine Musik entdeckt, sie hatte mich gefunden.

Bingham ist ein Musiker, den die Kritiker unter Americana oder Roots Country einsortierten. Für mich beweisen seine Stimme und seine Songs schlicht und einfach, dass wirkliche Roots-Suche nicht irgendwo way back führt, sondern nach vorn, weiter, zu uns selbst. Ryan kann den ganzen Krempel von Tradition souverän abstreifen und trotzdem mittendrin stehen.

Letztes Jahr bekam Ryan Bingham für „Weary Kind“, den Titelsong von Crazy Heart (Jeff Bridges!) zusammen mit T-Bone Burnett den Oscar für die beste Filmmusik.

Diesen Sommer kommt Ryan Bingham mit seiner Gruppe Dead Horses nach Deutschland: 16. Juni Berlin, 17. Juni München, 28. Juni Hamburg.

Enjoy

 

[youtube FCyj_w50mHo Ryan Bingham and the Dead Horses]

 

 

 

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