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Urlaub? Völlig überschätzt. Aber echt toll, dieses Twitter

… ganz anders aus. Es schüttet in Kübeln – das macht den deutschen Urlauber jetzt mal richtig happy. Er steht im Stau, auf der Autobahn, am Hotelbuffet, an der Museumskasse: super Sache, da braucht er sich nicht zu entspannen.

Gebt mal spaßeshalber die URL ein, wenn Ihr wissen wollt, wie der Quatsch zustande kommt. Der Mechanismus ist ziemlich einfach: Auf einer Reise-Website oder einem News-Portal wird eine Reise-Story veröffentlicht. Häufig, sagen wir: ein wenig unglücklich formuliert. Oder soll man die Headline „Wovor sich deutsche Urlauber fürchten“ für einen Kracher halten?

Eifrige, aber leider tendenziell hirnlose Twitterer greifen das gern ab, händisch oder per Software, was weiß ich – jedenfalls machen sie sich nicht die Mühe, die Meldung ins Twitter-Format zu übersetzen – und schon haben wir den allerblühendsten Stuss in der Timeline.

Sehe ich in dieser Art ungefähr jeden Tag. Untrügliches Zeichen dafür, dass jemand zu faul, zu blöd oder zu ahnungslos ist, aus einem Newstext eine Twittermeldung zu machen: die drei Pünktchen am Ende der Meldung… Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen. Sie bedeuten: Ich bin zu schlapp, es für dich zu formulieren, lieber Leser, aber was jetzt kommt, ist wahnsinnig spannend. Echt …

Könnte einem dann vielleicht herzlich egal sein. Verstopft aber zusehends einen eigentlich wunderbaren News-Kanal.

2 Kommentare zu “Urlaub? Völlig überschätzt. Aber echt toll, dieses Twitter

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