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How To Spend It: Amerikas 25 teuerste Restaurants

 

Neulich war Amerika ja praktisch schon pleite. Störrische Republikaner, Tea Party und das alles – Leute, bei Haushaltsfragen so kompromissbereit wie iranische Mullahs bei Rocklängen. Und dann diese Ratings. Von AAA auf AA+ abgestürzt, eine einzige Katastrophe. Und Obama guckt auch nicht mehr so in die Kameras, als wüsste er noch, wie das alles weitergehen soll.

Es steht also schlimm drüben, in Amerika. In dieser Zeit kommt nun eine hübsche kleine Infografik daher: die 25 teuersten Restaurants der USA. Oder anders gesagt: Hier darf eine warme Mahlzeit auch mal 1000 Dollar kosten. Pro Esser, versteht sich.

Gut, jetzt aber nur keinen Futterneid. Es ist ja auch ein halter Hut, dass die Reichen in Krisenzeiten vielleicht nicht gerade mehr werden, aber dafür immer reicher. Und irgendwo müssen sie ihre vielen Dollars ja auch mal wieder lassen. Eine Option: lecker essen gehen. Wo dies einen maximalen Haufen Geld kostet, das hat verdienstvollerweise die Website bundle.com zusammengestellt. Die Zahlen zeigen die jeweilige Durchschnittsrechnung pro Nase, erhoben wurden die Daten nach einem aufwendigen Verfahren, schreiben die Kollegen dort, und mit Hilfe direkter Befragungen (wer’s genau wissen will, schmiert sich am besten eine Stulle und liest es bei bundle.com nach).

 

Man hat es hier nun natürlich mit Spitzengastronomie zu tun. Kenner werden Sterneköche und andere Big Names erkennen – allen voran Thomas Keller, ein Mann mit gleich sechs Michelin-Sternen (für zwei Restaurants).

Ich für meinen Teil finde es apart, dass Kalifornien (praktisch noch pleiter, ob mit oder ohne Arnie) es auf neun Restaurants unter den 25 teuersten der USA bringt. New York kommt auf acht, Chicago auf sechs. Für den Rest der Staaten bleiben gerade noch zwei der extrateuren Gourmetläden. Und ich hätte gedacht, dass etwa Las Vegas und Miami vertreten sind.

Aber so lässt sich eine hübsche Cash-for-Food-These formulieren: Spitzenrestaurants sind dort am erfolgreichsten, wo Computer und Filme produziert werden (CA) und wo Banken und Börsen sitzen (NY, Ch).

Ganz schön nahrhaft, so eine kleine Infografik.



 

 

 

 

 

 


 

 

2 Kommentare zu “How To Spend It: Amerikas 25 teuerste Restaurants

  1. bernd_schwer

    Ich denke, teuer wird das nicht wegen der Produkte, sondern wegen des Aufwands, den diese Läden betreiben. Und natürlich lassen sich einige auch einfach ihren Ruf bezahlen …

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