Tourististan

Video: Karten zeichnen und updaten– ein Job für harte Kerle

Zu einem düster-mittelprächtigen November-Sonntag habe ich für euch ein Video, in dem harte Burschen bei 45 Grad unter stechender Sonne schwitzen: road scouts, die in einer schwarzen Limousine durch Amerika cruisen. Fahren ist ihr Job – in einer Zeit, als Männer in Autos noch Hüte trugen. Diese field men inspizieren millions of miles of roads in the U.S. und legen dabei akribische Aufzeichnungen an. Einer steuert, der Beifahrer zeichnet und notiert, und zwar präzise und mit steady hand – egal wie stark die Kiste schaukelt.

Das Video ist von 1940 und zeigt modern map making von damals – lange bevor es GPS und Google Maps und Satelliten gab. Die gesammelten Informationen wurden von Kartenzeichnern auf vorhandene Straßenkarten übertragen, per Durchsichtfolie. Ein einfaches Update-Verfahren: Die über eine Karte gelegte Folie zeigte Straßensperren, Baustellen, Umleitungen, neue Abschnitte, gerade eröffnete Highways. Von der Folie stellte man frische Druckvorlagen her und druckte die neuen Infos auf vorhandene Straßenkarten – so konnten alle zwei Wochen aktuelle Karten produziert und ausgeliefert werden. Alle zwei Wochen! (Wie schnell schafft das eigentlich Google heute?)

Die Mini-Doku ist im heroischen Stil der alten Wochenschauen gehalten – der Nachrichten- und Reportagefilme, die vor dem Hauptfilm im Kino gezeigt wurden: years spent in the wide open spaces have toughened these men … Straßenbauer, Pioniere, Eroberer – Helden der Arbeit auf Amerikanisch.

Enjoy.

[youtube XgvWoU2JiF0 Caught Mapping]

 

Gefunden bei Gadling

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