Johnny Cash rockt Afghanistan

 

Der Junge mit dem Akkordeon heißt Gregory Warner. Ich weiß nicht, wie viele Amerikaner in Afghanistan ohne schwere Bewaffnung und Luftunterstützung herumlaufen oder auch außerhalb von Toyota-Kolonnen, auf denen die Logos von NGOs und der internationalen UN-Wir-bringen-euch-Frieden-Wohlstand-und-Bildung-Industrie prangen – Gregory macht es anders. Er trägt eine räuberzivile Landestracht, ein bisschen Bart und eben sein Instrument. Damit scheint er bei den Afghanen irgendwie ganz gut anzukommen. Jedenfalls deutlich besser als 99 Prozent aller Ausländer, die dort sonst so herumhängen.

Leider ist der Clip bei Youtube nur eine stark gekürzte Version des ganzen Videos, in dem Gregory erzählt, warum und weshalb er in Afghanistan mit dem Akkordeon losgezogen ist. Die ganze Geschichte. Mit ein paar tollen, überraschenden Bildern aus den 70ern. Dieses Video gibt es bei Globalpost - (die mir das Einbetten nicht gestatten, make money, you know).

Gregory ist freier Reporter für das Public Radio in den Staaten – gelegentlich schreibt er auch auf seinem Blog, lässt wissen, wo und unter welchen Umständen er auf der Welt gerade unterwegs ist. Auf Reisen ist er permanent – klar, davon versteht er ja wirklich was.

 

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