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Dein Wunsch-Flughafen: Was sollte der bieten?

Die Kollegen von Lonely Planet haben in ihrem Thorn Tree Travel Forum (lohnt sich, dort regelmäßig vorbei zu schauen) die einfache und naheliegende Frage gestellt: Welchen Service sollte ein Flughafen heutzutage einfach anbieten? Und sie stellten die Frage nicht Architekten, Designern und Betreibern, sondern denen, die auf den Service angewiesen sind: uns, den Reisenden.

Natürlich gab es ein paar Spaßvogel-Antworten. So viel Check-In-Personal, dass keine Warteschlagen mehr entstehen, wünschte sich ein User. Sandwiches zum Selbermachen. Okay, träumt weiter, fellow travellers. Aber sonst: Lauter praktische Sachen werden da gewünscht. Und schadet nichts, wenn sie auch noch bezahlbar sind:

  • Shops mit T-Shirts, Unterwäsche, Socken (statt Business-Krawatten, Luxus-Lederwaren und Designeranzügen).
  • Mikro-Hotels mit einfachen Zimmern, die man eine, zwei oder mehr Stunden mieten kann, ohne dass astronomische Tagespreise abgebucht werden. Und vielleicht registriert solch ein Zimmer sogar die Flugnummer des Gastes und weckt ihn rechtzeitig.
  • Gelegenheiten zum Duschen, Umziehen, sich Frischmachen, vielleicht mit einem schnellen Haarschnitt dazu.
  • Liegestühle und -bereiche, die den Namen verdienen – auch für den Normalreisenden, nicht nur für VIPs und Business-Class-Zahler.
  • Kindergärten, Krabbelzimmer, beaufsichtigte Spielzonen für die Kleinen.
  • Boxen, in denen man Laptop, iPad, Smartphone, Digitalkamera aufladen und sicher einschließen kann.
  • Restaurants, in denen gesund und abwechslungsreich gekocht wird – statt der ewigen Burger, Pizzen, Würstchen und fettigen Hühnerteile.
  • Und selbstverständlich: Freies Wifi (Wlan), einfach überall.

Einige User forderten sogar einen kommunikativen Waschsalon, samt Kaffee-Bar. (Obwohl: Wäschewaschen beim Zwischenstopp?)Oder ein Gym zum Trainieren, samt Pool und Sauna.

Einiges gibt es hier und da schon. Vor allem auf den Flughäfen, die bei Passagier-Umfragen immer als Beste abschneiden: Singapur, vor allem, oder Hongkong, Seoul. Genau, fragt man sich da: Warum geht das bloß in Asien?

Wünschen kann man sich vieles, gibt dann aber User Yaksox zu bedenken, doch llusionen sollten wir uns nicht machen. Als Transit-Passagiere sind wir auf Flughäfen wie Gefangene. Und die Airports wissen das. Deswegen, schreibt er, gibt es das alles nicht und es wird es auch nicht geben – oder wenn schon, dann zum mindestens dreifachen Preis.


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